ICL Verfahren

CL (Implantierbare Kontaktlinse)
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Die implantierbare Kontaktlinse stellt eine weitere Alternative bei hohen bis sehr hohen Brechkraftfehlern dar. Sie kommt besonders dann in Betracht, wenn die Verfahren der Hornhautchirurgie nicht in Frage kommen, weil die Hornhaut zu dünn ist und der Patient noch nicht seine Fähigkeit zur Naheinstellung (Akkommodation) verloren hat, also nicht alterssichtig ist.

Diese spezielle Kunstlinse wird in das Innere des Auges, zwischen die Iris (Regenbogenhaut) und die Augenlinse, in die sogenannte "Hinterkammer", eingesetzt. Die körpereigene Linse behält dabei auch weiterhin ihre Naheinstellungsfähigkeit (Akkommodation). Die Hornhaut bleibt bei diesem Verfahren normalerweise unberührt. Dieser Eingriff stellt jedoch besondere Anforderungen an das Können des Operateurs.

Einsatzgebiet der ICL:

  * Kurzsichtigkeit von ca. -10 dpt. bis ca. -20 dpt.
  * Weitsichtigkeit von ca. +5 dpt. bis +8 dpt.

In Kombination mit der LASIK ist diese Technik auch für noch höhere Sehfehler oder kombiniert mit Astigmatismen geeignet.

 

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