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Was ist ein Magenband?
Das verstellbare Magenband ist ein Band aus Silikon, welches in einem operativen Verfahren eingesetzt und teilt im Prinzip den Magen in 2 Teile. Es wird seit Jahren und mit sehr grossem Erfolg bei extremen Übergewicht angewendet. Der Patient sollte über 18 Jahre alt sein und seit über 5 Jahren an mindestens 45 % Übergewicht leiden.
Wann ist ein Magenband sinnvoll?
 Zu dem extremen Übergewicht spielen auch gesundheitliche Probleme wie beispielsweise Diabetes, Gelenk-, Herzproblemen oder Schlaf-Apnoe eine Rolle, ob dieser Eingriff angeraten ist. Darüberhinaus muss der Patient die unabdingbare Bereitschaft haben, sein Leben und seine Essgewohnheiten für alle Zukunft ändern zu wollen.
Wie wird operiert? Mit einer minimal-invasiven Methode, der sogenannten Schlüsselloch-Operationstechnik (Laparoskopie) wird das Magenband um den Magen gelegt. Dabei teilt es diesen in eine kleinere obere Hälfte und einen größeren unteren Restmagen. In der oberen Tasche findet nur eine begrenzte Menge an Nahrung Platz. Durch eine kleine Öffnung, die durch einen verstellbaren Ring fixiert ist, kann die Nahrung nun langsam, vom oberen in den unteren Magenteil gelangen. Das Resultat dieses Vorgangs ist, dass das Sättigungsgefühl sehr viel länger anhält als vor dem Eingriff. Die Öffnung zwischen den beiden Magenteilen kann je nach Bedarf vom Arzt, oder auch von einem erfahrenen Patienten ohne erneute Operation den individuellen Situationen und Bedürfnissen der Patienten angepasst werden. Das Magenband bleibt für das gesamte Leben um den Magen gebunden und unterstützt so den Übergewichtigen bei der Gewichtsreduktion. Sollte es der Wunsch des Patienten sein, kann das Magenband jedoch problemlos wieder entfernt werden.
Wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben? Nach zwei bis vier Tagen kann der Patient normalerweise das Krankenhaus wieder verlassen, er wird sich jedoch in regelmäßigen Abständen zu Nachuntersuchungen in einer spezialisierten Einrichtung einfinden müssen.
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